Infrarot: Ich sehe was, was Du nicht siehst.....

Thermografieaufnahme Gebäudeseite

Genau um dieses Phänomen handelt es sich beim Einsatz von Infrarotstrahlen. Sie gehören zum elektromagnetischem Spektrum, zu dem ebenfalls die Gamma- und Röntgenstrahlen, das ultraviolette und sichtbare Licht sowie Mikro- und Radiowellen gehören. Die Ausbreitung erfolgt mit Lichtgeschwindigkeit, unterschiedlich sind hingegen Wellenlänge und Frequenz.

Wärmebild Hund
Hund und Katz mit einer Infrarot-Wärmebildkamera aufgenommen. Am wärmsten sind die Bereiche in den Farben gelb-weiß, am kältesten die dunklen Bereiche.
Wärmebild Katze

Die Infrarot-Technik, in den verschiedensten Lebensbereichen zum Nutzen des Menschen angewandt, ist Teil der optischen Strahlung und beruht auf einem Teilbereich des von der Sonne erzeugten Lichtspektrums. Die, für den Menschen nicht sichtbaren, Infrarotstrahlen, liegen im Bereich zwischen 780 Nanometer (nm) und 1 000 000 Nanometer Wellenlänge. Es sind genau diese Strahlen, die für das Wärmeempfinden der Menschen verantwortlich sind. So kommt z.B. der Einsatz in Wärmebildkameras nicht von ungefähr.

Technisch werden Infrarotstrahlen in drei Gruppen eingeteilt:

  Wellenlänge
Kurzwelliges Infrarot (IR-A)    780 nm -        1400 nm
Mittelwelliges Infrarot (IR-B)  1400 nm -        3000 nm
Langwelliges Infrarot (IR-C)  3000 nm - 1 000000 nm


Grundsätzlich gilt:

Kurzwellige Infrarotstrahlen erzeugen Wärme durch die Temperaturerhöhung des Körpers auf den die Strahlung trifft. Die umgebende Luft wird nicht erwärmt. Dieser Effekt stellt sich ein, wenn man aus dem Schatten ins Sonnenlicht tritt. Obwohl die Umgebungstemperatur gleich bleibt, empfindet man die Temperatur bei direkter Sonneneinstrahlung als deutlich wärmer. Sonnenbaden im Skiurlaub bei sehr niedrigen Umgebungstemperaturen ist nur ein Phänomen auf dieser Grundlage.

Langwellige Infrarotstrahlen erzeugen diese Wirkung nicht, sondern erwärmen die Umgebungsluft. Sie benötigen somit deutlich länger, bis sich ein Wärmeempfinden einstellt. Die menschliche Haut nimmt Infrarotstrahlen unterschiedlicher Wellenlänge auch verschieden auf. Daher ist eine für die jeweilige Anwendung speziell entwickelte und wissenschaftlich fundierte Infrarot-Technologie so wichtig.


Mit Hilfe von Infrarot- bzw. Wärmebildkameras können Infrarotstrahlen sichtbar gemacht werden. Die vielfältigen Einsatzgebiete erstrecken sich u.a. von der Medizintechnik über Sattelitenforschung, Verkehr, Datenübertragung oder den Brandschutz bis hin in den privaten Bereich mit Fernbedienung, Fiebermessung oder CD-Roms.

Im Gebäudebereich liegen die Einsatzbereiche u.a. bei:

Somit trägt die Wärmebildtechnik dazu bei, Ursachen für Energieverluste bei Gebäuden zu erkennen und zu beseitigen.

Rufen Sie uns unter 0371 - 77 11 222 an oder senden Sie uns eine E-Mail. Wir helfen Ihnen dabei, Energie zu sparen, sinnvoll zu investieren und nicht zuletzt, bei eingetretenen Schäden, die Auswirkungen so gering wie möglich zu halten.